Der Berliner Benjamin Kees hat den 43. Berliner Science Slam im SO36 gewonnen! Das topaktuelle und gesellschaftspolitische Thema der Kameraüberwachung mit Lego nachzuspielen brachte im Stechen den Sieg. Knapp dahinter auf dem zweiten Platz des Siegertreppchens landete der Physiker Joachim Haupt, indem er mit vollem Körpereinsatz die stabilste Sandburg der Science Slam-Szene gebaut hat.

Fünf Berliner standen zum Saisonauftakt auf der Bühne, die ein breites Themenspektrum abdeckten. Neben Kameraüberwachung und Sandburgenbau deckte der Kunstwissenschaftler Thomas Hoffmann gnadenlos Fehler in Kunstwerken auf und der Ingenieurwissenschaftler Florian Reissner bewahrte mit wummernden Techno-Beats Flugzeuge vor dem Absturz. Eröffnet wurde die Veranstaltung vom featured scientist Professor Ulrich Dirnagl von der Berliner Charité, der gleich als allererster Redner außer Konkurrenz ausführte, weshalb die meiste Wissenschaftler in der Medizin sowieso zu falschen Ergebnissen kommen!

Dass die ganze Veranstaltung interaktiver ablief als jemals zuvor, verdanken wir einer Neuerung im Format: zum allerersten Mal hat die Moderatorin Marie-Christin Knop Publikumsfragen zugelassen. Drei Fragen pro Vortrag waren erlaubt, hinterher prämierte der Slammer die jeweils spannendste Publikumsfrage mit einem Freibier. Abgeguckt haben wir uns die Idee übrigens bei unseren russischen Slam-Kollegen in Samara, die wir im Sommer besucht haben.

Ein schöner Auftakt in die neue Runde, die Lust auf den Slam am 2. November macht – ebenfalls im SO36!

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